Jahreshauptversammlungen der RK-Calbach und RAG-SSp.-Calbach

Über 40 Mitglieder, überwiegend aus dem aktiven Bereich, der Reservistenkameradschaft und der Reservisten Arbeitsgemeinschaft Schießsport Calbach trafen am 30. Januar 2026 im Sport-und Vereinsheim in Calbach zur alljährlichen Jahreshauptversammlung zusammen.

Der RK-Vorstand mit Reiner Hornung (2.von links)

RAG-Schießsport. Majunke trug einen positiven Jahresbericht zu den durchgeführten Schieß-trainings in 2025 vor. Er bedankte sich besonders bei den Schützen die an den Kreis- und Landeswettkämpfen die RAG-Calbach jedes Jahr sehr erfolgreich vertreten.

Auf den Schießständen „Am Hammer“ in Büdingen, auf dem KK-Schießstand in Düdelsheim sowie im Schützenhaus in Ortenberg, können die Schützen mit  Kleinkaliberwaffen, Großkaliberpistolen und  bis zu 100 Meter Großkaliber Gewehren, vier mal im Monat ihrem Hobby nachgehen. Besonders begrüßte Majunke auch die Aufnahme und Ausbildung von Neuschützen.

In diesem Zusammenhang stellte er auch den neugeschaffenen Übergangsausweis für Neumitglieder der RAG vor, sowie die neuen Wappen der schießenden Abteilungen der RAG-Schießsport und der 

BDS - Schießgruppe. 

Kassenwart Ernst Henke erwähnte in seinem positiven Kassenbericht ein leichtes Plus, das durch den Überschuss der Einnahmen bei den einzelnen Schießen als Standgebühr zustande kommt. 

Gegen 21:50 Uhr beendete Majunke nach der Sicherheitsbelehrung die Veranstaltung und bestätigte den Mitgliedern die Teilnahme an der Belehrung mit dem vorgeschrieben Stempel im Schießbuch. 

Die Trophäen für die Vereinsmeisterschaft

In 2025.

Siegerehrung Vereinsmeisterschaft RAG-Calbach 2025

Auch 2025 wurde der in 2024 neu gestiftete 4-Gun-Cup in der Vereinsmeisterschaft der RAG-Schießsport Calbach ausgeschossen. Wie bereits im Vorjahr ging auch diesmal der Wanderpokal an Kamerad Wolfgang Eichhorn.

Gegen 20:15 beendete Hornung nach diversen Aussprachen und Diskussionen dann die JHV und Übergab das Wort ein weiteres mal an Robert Majunke. Diesmal in der  Funktion  des  ersten  Vorsitzenden  der  

Im Anschluss an die beiden Jahreshauptversammlungen übernahmen die Wettkampfleiter Thomas Reitzenstein und Thomas Hessdörfer die abschließende Aktion des Abends. 

Es wurden die Medaillen sowie Siegesteller der diesjährigen Vereinsmeisterschaft an die erfolgreichen Teilnehmer ausgegeben. 

Zur Auswertung kamen in den Einzeldisziplinen P-G1 Präzision auf 25 Meter, P-G1 Zeitschießen auf 25 Meter sowie die Beiden Langwaffendisziplinen  G-HZF1 mit halbautomatischen Gewehren auf 100 Meter sowie der freie Repetierer in der G-RZF1/III  auf die gleiche Distanz. Zu erreichen gab es insgesamt 500 Ringe (je 100 in der Langwaffendisiziplin, sowie je 150 in den Kurzwaffenwertungen). Hier landete Thomas Kuhl mit 342 Ringen auf Platz 4. Thomas Hessdörfer landete auf Platz 3 mit 360 Punkten hinter Sebastian S. mit 371 Punkten der sich damit Platz 2 sicherte. Dann blieb ja nur noch Platz 1 für Wolfgang Eichhorn, der sich mit über 70 Punkten Vorsprung und mit 455 Ringen den Siegerpokal sicherte.

Da Eichhorn auch in allen Einzelwertungen die Nase vorn und somit auf Platz 1 hatte, gab es hierfür einen goldenen Ehrenteller für den „Meister aller Klassen“ und einen Präsentkorb. 

Die Silbermedaillen gingen an Marc Eichhorn (G-RZF1 100 P.), Bernd Wiederer 

(G-HZF1 97 P.) Stefan Herber (P-G1 Präzision 115 P.) und Andreas Kneift (P-G1 Zeit 101 P.) Bronzemedaillen bekamen jeweils Sebastian S. (G-RZF1 100 P.), Thomas Reitzenstein (G-HZF1 97P.) sowie Sebastian S. (P-G1 Präz. 108 P.) und Reiner Hornung (P-G1 Zeit mit 99 P.) Bei Punktgleichheit entschied der bessere Trefferdurchschnitt. Wir Gratulieren allen Gewinnern und Teilnehmern zu Ihrer Platzierung. Weiter Platzierungen im nebenstehenden PDF in der Gesamtliste einsehbar.

Um 18:10 Uhr eröffnete der erste Vorsitzende Reiner Hornung die alljährliche Jahreshauptversammlung der RK-Calbach und begrüßte die Mitglieder. Neben einem allgemeinen Jahresrückblick übergab er das Wort an den Schriftführer Jan Posch und anschließend an den Kassenwart Robert Majunke. Die Kasse wurde ohne Beanstandung von den Revisoren als „in Ordnung“ befunden. 

Die normalerweise anstehenden Vorstandswahlen wurden vorerst verschoben, da es Aufgrund fehlender anteiliger Beitragseingänge der Reservistenverwaltung in Bonn schon seit längerem Unregelmässigkeiten gibt. Der jetzige Vorstand wurde somit von der Versammlung dazu aufgefordert bei der Behörde in Bonn Klarheit zu schaffen.

Über 40 Mitglieder versammelten sich im Vereinsheim an den Sportplätzen in Calbach.

Die beiden neuen Wappen der schießenden Abteilungen. Basierend auf dem Vereinswappen der RK-Calbach, wurden diese von Vereins-mitglied  Thomas Hessdörfer neu gestaltet.

Gesamtpunkteübersicht 

zum Download

Dicke Kaliber

Der diesjährige Ausflug der RK-Calbach führte 16 Mitgliederinnen und Mitglieder  am 

13. April 2025 nach Idar-Oberstein in die Artillerieschule der Bundeswehr. 

Auf Einladung von Oberstleutnant Lars Kleine trafen sich die Besucher vorm Kasernentor, um die umfangreiche Ausstellung der schweren Geschütze zu besichtigen und die Geschichten dahinter zu erfahren.

Nach rund zwei Stunden Anfahrt, trafen sich die Mitglieder der RK-Calbach in Idar-Oberstein, vor der hoch auf dem Rilchenberg gelegenen Artillerieschule der Bundeswehr. Nach kurzen Briefing durch den Vorsitzenden Reiner Hornung brach die Gruppe zunächst zu einem gemeinsamen Mittagessen auf. Gestärkt traf man sich anschließend mit Oberstleutnant Lars Kleine, der die Gruppe vor dem Tor begrüßte, bevor man gemeinsam auf das Kasernengelände fuhr.

Die umfangreiche Ausstellung der „Lehrsammlung der Artillerie“ befindet sich in einem fußballfeldgroßen Gebäude. Ein raunen ging durch die Gruppe als sich das Tor zur Halle öffnete. Dort befinden sich unzählige Exponate der schweren Waffentechnik aus drei Jahrhunderten.

Von Feldhaubitzen, leichten Mörsern oder Festungskanonen mit mauerbrechenden Kalibern wusste OTL Kleine ebenso zu berichten, wie von modernen Waffen-systemen aus dem 21. Jahrhundert. 

Neben den Geschützen gab es jedoch auch viel vom benötigten „Zubehör“ zu sehen. „Das beste Waffensystem ist nur so gut wie die Logistik die dahinter steht.“ Die beste Kanone kann nur treffen, wenn die Beobachter und Vermessungstechniker die benötigten Daten liefern um die Ziele zu bekämpfen, und die Logistik für Munitionsnachschub sorgt. Beeindruckend waren auch die riesigen Fahrzeuge wie Selbstfahrlafetten oder Exponate der Fernmeldetechnik. Eine Uniformausstel-lung mit Stücken vom Kaiserreich, über den zweiten Weltkrieg bis zum Bundeswehr-Reservistenhut aus den 80-er Jahren, als es noch die Wehrpflicht gab, rundete den Museumsbesuch ab. 

Nach etwa zwei Stunden interessanter Füh-rung durch die Artillerieepochen und viel neu Gelerntem, fuhr die Gruppe wieder zurück nach Hause. 

Ein gelungener Vereinsausflug.

Auch alte Waffentechnik, hier eine Feldhaubitze aus dem 19ten Jahrhundert, gibt es in der Sammlung zu sehen.

Bilder oben:

Exponate aus drei Jahrhunderten Artillerietechnik reihen sich in der Museumshalle aneinander.




Bild links:

Nach viel Informationen gab es nach der Führung noch ein Gruppenfoto zum Andenken.

....dachten sich einige Kameraden der Schießsportabteilungen und nahmen am 

25.Mai 2024 an einem Pistolen-Schießtraining der Schooting Academy teil. 

Die Organisation übernahm Kamerad Thomas Reitzenstein und reservierte 

für den Lehrgang den Pistolenstand auf der Schießanlage der Büdinger 

Schützengesellschaft Am Hammer.

Tino Schmidt übernahm die Leitung des 4 -stündigen Workshops. 

Der IPSC/Action-Schütze, Schießtrainer und Autor des Fachmagazins 

Da muss doch mehr gehen...


Am Anfang des Kurses gab es erstmal theoretischen 

Unterricht.

Im Gastraum des Schützenhauses fand zunächst der theoretische Teil statt. Hier ging es um Griff-und Atemtechnik sowie den stabilen und sicheren Stand. Außerdem ging es um Inhalte wie Visierbild und den richtigen Anschlag. Diese Themen wurden nach der Kaffeepause auf dem Schießstand vertieft und endlich mit dem „scharfen Schuß“ ausprobiert. Die Herausforderung bestand darin, die neu gelernten Schritte nach und nach umzusetzen um das Trefferbild zu verbessern.

Nach verschiedenen Übungen, wie dem richtigen und vor allem ruckelfreien Abzugtraining, gab es schon die ersten kleinen Fort-schritte. 

Alle Teilnehmer waren nach vier Stunden zwar noch nicht viel besser, jedoch nahmen sie viele Informationen und Tips fürs selbständige Training mit nach Hause.

Coach Tino Schmidt erklärt Lars Weisenstein die richtigen Kniffe für den guten Schuß.

Aller Anfang ist schwer. John Herrmann probiert die ersten Schüsse mit den neu gelernten Methoden. 

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